Das Ende von YouTube !?
Die
Online-Plattform YouTube wird von Jahr zu Jahr immer populärer. Immer mehr
vorwiegend junge Menschen erstellen eigene Kanäle auf denen sie ihren eigenen
Video Content hochladen und hoffen damit größere Bekanntheit zu erlangen.
Vormachen das seit mehreren Jahren Social-Media-Stars wie die 25-Jährige
YouTuberin Bianca Claßen oder der Webvideoproduzent Julien Bam. Sie produzieren
wöchentlich Videos mit dem unterschiedlichsten Inhalt rund um Themen wie
Tanzen, Musik, Beauty oder Sport. Aber könnte es damit demnächst vorbei sein?
Das befürchten viele Jugendliche. Denn es soll ein neuer Artikel erlassen
werden. Der „Artikel 13“.
Das Aus für YouTube?
Dieser Artikel könnte dafür sorgen, dass manche Videos nicht mehr auf der
Videoplattform veröffentlicht werden dürfen. Denn Artikel 13 dreht sich um das
Urheberrecht. Und zwar hauptsächlich darum wer dafür Haften muss, wenn das
Urheberrecht gebrochen wird. Die neue Maßnahme sieht vor, dass eine Plattform –
in diesem Fall also YouTube – haftet, wenn ein YouTuber mit seinen Inhalten das
Urheberrecht verletzt. Das kann zum Beispiel durch Musik passieren, die der
Creator im Hintergrund seines Videos abspielt, um es harmonischer zu gestalten.
Durch Artikel 13 entsteht für die Plattform YouTube also ein großes Risiko viele
Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen zu bekommen – wenn sich die Creators
nicht an dieses halten. Viele befürchten, dass das YouTube wie man es heute
kennt dadurch zerstört werden wird. YouTube könnte einen Großteil der Inhalte
sperren oder löschen, um der Gefahr vorzubeugen eine Klage zu erhalten. Das
würde also eine Einschränkung für alle Webvideoproduzenten bedeuten, die an
einigen Stellen nicht mehr wie gewohnt produzieren könnten sondern noch
strikter auf das Urheberrecht achten müssten. Allerdings sollte auch jetzt
schon auf das Urheberrecht geachtet werden. Das bedeutet: wer sich aktuell
schon an alle Urheberrechte hält, dem droht keine Gefahr. Im Grunde sollte der
Artikel 13 für die Videoproduzenten also kein großes Problem darstellen. Die einzige
„Gefahr“ die aus dem Artikel entsteht ist die der Sperrung bestimmter Videos
oder Inhalte. So könnte es dazu kommen, dass manche Inhalte nicht mehr in
Europa zur Verfügung stehen.
Insgesamt kann aber gesagt werden, dass die Situation nicht halb so wild ist, wie von vielen angenommen. Denn: wer sich an Regeln hält, der wird nichts ändern müssen. Es werden keine Kanäle verschwinden die sich an das Urheberrecht halten und die Videos bleiben natürlich auch verfügbar.
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Angstmache durch YouTuber
Aktuell veröffentlichen immer mehr YouTuber Videos mit dramatischem Titel wie zum Beispiel „Mein Kanal wird gelöscht“. Solche Videos erhalten zurzeit sehr viele Aufrufe, weil viele Jugendliche sich Gedanken machen, ob sie ihre Idole demnächst nicht mehr so einfach über den Bildschirm sehen können. Im Rahmen dessen wurde zu Aktionen wie #saveyourinternet aufgerufen. Dadurch werden mehrere hunderte oder sogar tausende junge Menschen mobilisiert geben das EU Parlament und Artikel 13 zu protestieren.Insgesamt kann aber gesagt werden, dass die Situation nicht halb so wild ist, wie von vielen angenommen. Denn: wer sich an Regeln hält, der wird nichts ändern müssen. Es werden keine Kanäle verschwinden die sich an das Urheberrecht halten und die Videos bleiben natürlich auch verfügbar.
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